SEO NEWS FAKTEN LÜGEN HILFEN

   

SEO NEWS FAKTEN LÜGEN HILFEN - TEIL 1

Gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung halten sich "Gerüchte" wie ein hartnäckiger Fußpilz, man wird die "Geschichte" einfach nicht los. In diesem kleinen Beitrag will ich mal ein Paar dieser interessanten SEO "Dinger" ein wenig genauer beleuchten. Ich habe je gerade ein bischen Urlaub.

Wenn ich ein CLONE Template nehme, habe ich schlechteres Ranking
Das ist genauso richtig, wie dass die Sonne grün ist. Man kann möglicherweise aus SEO Sicht das Risiko minimieren, wenn man was hat das "UNIQUE" ist, also einmalig, ist die Wahrscheinlichkeit das Jemand aus Zufall genau das selbe tut, mehr als gering.

Natürlich setzen hunderte oder tausende Shops ein und das selbe Template ein. Gute Sachen werden nunmal ständig "kopiert" oder sehr "in Anlehung" neu aufgelegt. Worauf es letztlich mehr ankommt ist und bleibt der Content, und der ist hoffentlich bei alle den hundert Anbietern unterschiedlich.

 

 



Content muss immer oben stehen - deswegen sind CSS Templates besser
Das ist richtig. Noch nen kleinen Tick richtiger ist aber, das wohl kaum Einer die erforderliche Grenze von 101 KB Text ereichen wird - man sagt, Google indiziert nur Inhalte bis 101 KB und da zählt der Quellcode vom Template natürlich mit dazu.

Rechnet man mal den reinen Text aus, stellt man fest, 1 Din A4 Seite entspricht etwa 10KB, man müsste also schlappe 10 Seiten voll mit Text haben, damit man an das Google Limit käme.

Content oben stehen. Der steht eigentlich immer oben. Stellt man sich mal die Menge Text vor, kann nur ein Prozent oben stehen und der Rest eben nicht - gemeint wird hier wohl sein, daher leitet sich sowas ab, Keywords sollen immer vorne stehen - daraus mutierte dass dann Texte nun auch oben stehen sollen.

Einfache Regel, wichtige Dinge immer oben, vorne, aber wer von uns versteckt seine besten Sachen auf der fünften Linkebene ? Wohl Niemand, gutes bekommt gewohnheitsgemäß einen guten Platz, das ist mehr ein Reflex als eine bewußte Handlung. Also auch Quatsch.

Je höher der Pagerank je besser ist die Seite
Ja und Nein. Je höher der Pagerank von dem der den Link setzt ( ! ) je wichtiger ist das auf was er bei Dir linkt - so herum ist das richtig. Mit Deinem Pagerank kannste an sich selber für Dich recht wenig machen oder anstellen. Man baut einen PR aus zwei Gründen auf.

1: man muss heute einen haben weil Kunden auch danach schauen, ob die Webseite neu oder schon länger im Netz ist, Kunden kaufen eher bei Webseiten die länger schon bestehen.

2: man benötigt einen hohen PR um das Backlink Spiel zu spielen. Das ist so nen wenig wie Pokern nur dass Alle sehen was Du für Karten hast. Es ist für viele interessant einen Backlink mit "Bums" zu bekommen, einfach weil die Webseite die den gibt, selber stark ist. Stark ist die aber nicht, weil die selber einen hohen PR hat. Der kommt wieder von anderen Seiten die auf den Linken.


3: Dein PR kommt alleine. Ich rede ja schon lange darüber, lasst das ganze Linken am Anfang einfach weg. Es kommt in Stufe 1 schlicht nur auf viel Text, guten Text und Beständigkeit an. Eure Suchergebnisse ergeben sich aus den Texten und minimalst aus den Backlinks. ( Am Anfang )

4: Backlinks sind nur gut, wenn die von guten Seiten kommen. Hier kriegen von mir so gut wie alle Webkataloge ein schlechtes Urteil. Schaut was ein Webkatalog macht ! Ihr geht da hin, macht Euch das erste Mal im Leben Gedanken über die 150 Worte die man da eintragen kann - und schwups, fallen Euch sogar die Dinge ein, die eigentlich auf Eure Seiten gehören würden !

Viele davon auf Euren Seiten bringen viele Besucher. Was sollte also EIN einziger Grund sein, das für Fremde zu tun, die Euch so lange den Arsch pudern, bis sie selber so viele Links haben dass sie so dick und fett sind, das sie Euch nicht mehr nötig haben ?! Siehe Mr.Wong u.a. Da taucht dann plötzlich das "nofollow" Tag auf und schon gibts gar nix mehr von denen. Wertlose Links die dann auch mehr schaden als dass sie helfen. Also Finger da weg - konsequent den Backlink Schwachsinn nicht fördern und mitmachen !

5: Hat man das getan, brav seine Texte geschrieben ist man in 6 Monaten so gut wie immer mit einem PR 3 oder PR 4 dabei. Ohne auch nur einen Link raus zu geben, noch einen von Außen zu bekommen.

 

 



Wozu sind Backlinks denn dann gut ?
Das ist schnell erklärt. ( Spass ). Hat man die normalen SEO Phasen durchlaufen, also Domain angemeldet, seine Seite EINMAL bekannt gemacht, läuft alles an sich vollautomatisch. Nur, irgendwann ist mal Schicht im Schacht mit den organischen Suchergebnissen. Man stellt fest, es geht irgendwie nicht weiter. Viele Denken jetzt, "geil, ich bin der Held", hab alles gegeben, die Sau in Tüten was ich mache. Auch hier die schlechte Nachricht vor dem Herrn. Das was gegeben wurde ist nicht 100% - das nenne nich gerne die "Nullinie" - das ist schlicht das, was alle Anderen auch getan oder gegeben haben - nicht mehr und nicht weniger.

Jetzt hat man gründsätzlich zwei Möglichkeiten. Man gibt nochmal Alles, und noch mehr, oder man fängt an, bestimmte Bereiche der Webseite zu stärken. Genau da kommen jetzt unsere Backlinks ins Spiel. Jetzt baruchen wir möglichst viele davon, aber nicht von jedem Penner und schonmal gar nicht von jedem der auch gerne einen von Uns haben möchte.

Schaut Euch die Backlinkpartner genau an. Man hat hier auch so ein "komisches" Phänomen am Hintern. Alle wollen ja möglichst gute Backlinks. Also sind auch alle auf der Jagd nach den Besten Seiten im Netz, ergo ist die Gefahr der rezipoken Verlinkung oder ner Menge halbrezipoker Links ziemlich hoch, denn wir sind ja nicht die Einzigen die auf der Suche nach guten Backlinks sind und da laufen sich eigentlich immer die selber Kreise die Hacken ab - man trifft da überall alte Bekannte !

Der hundsgemeine Backlink, am liebsten in der Form eines schönen Textlink ist das, was das Admin Herzchen höher schlagen  lässt. Einfach www.meinedomain.de ist die Vollhonk Variante die man erstaunlicherweise auch noch antrifft. Da hasse.. Backlink. Viel cooler und effektiver ist der Textlink. Hierzu setzt der Backlink-Geber auf Deine Keywords den Link zu der Seite, die den Backlink bekommen soll.

Üblicherweise sollte man am Anfang alles was kommt, auf der Hauptseite auflaufen lassen. Also "/" Root der Domain. Später, wenn man seine Partner gefunden hat, kann man auch direkt von Außen die Teile stärken lassen, die einem wichtiger sind. Natürlich überprüft man seine Leute ständig mal, ob die nicht mal fix nen "nofollow" da zugefügt haben. Am Anfang setzen viele einen Link, sobald die Eure haben, drehen die Euch dann auch gerne schonmal den Saft ab.

 

 


Volker Bellendorf, Ecombase SEO Service
Volker Bellendorf, Ecombase SEO Service



Backlinks von Seiten mit hohem PR haben mehr Wert !
Die Aussage könnte auch von nem guten Werbefuzzi sein. Sicher, auf dem Papier ist das so, in der Praxis kommt es da aber schon auf 2-3 Dinge an, die man mal beäugeln sollte, sogar recht kritisch.
Wie hoch ist der Teil der internen Links einer Seite und wie hoch der externe Teil vom backlink Geber ?

1: mehr als 10 ausgehende Backlinks - dann kann der Backlinker seinen Kram behalten !

2: er linkt intern mit http://www - heisst, er gibt nach Außen Signal das er intern den PR durchreichen will, interne Links kommen für gewöhnlich ohne www aus - also die reinen Dateinamen: seite1.html - setzt Jemand seine eigenen Seiten mit http:// wirll er bewußt Kraft nach unten durchreichen, das entwertet ein wenig das, was angeblich auf der Seite an Kraft da sein soll.

3: Pagerank - 1/10. Einfach Rechenaufgabe. Link Geber hat PR 4, dann zieht man da 1 von ab, bleibt also PR 3 und den teilt man durch 10 Leute, die einen Backlink bekommen sollen. Macht 0.3.

Um selber einen sauberen PR 3 von extern zu erghalten, brauchen wir also 10*0.3 Backlinks. Also 10 Seiten mit PR 4, die uns jeweils einen Backlink geben wollen. Wie man sehen kann, man braucht schon eine Menge Backlinks um halbwegs in den Bereich PR 4-7 zu kommen, die Pageranks sind auch mit normaler Verlinkung und vielen Linkpartnern zu ereichen. Danach wirds kriminell.

Nochmal gedanlich an die Stelle wo es darum ging, das wir ja alle Backlinks mit Bums suchen, ist die Wahrscheinlichkeit eben sehr hoch, dass bestimmte Kreise immer wieder untereinander Verlinken.

Diese Kreise solletn jetzt auch noch die richtigen Themen bieten - und alles ist gut. Ganz im Ernst !
Jeder, oder die Meisten kennen wohl Google Adwords. Um Werbung dort zu Schalten werden ja die Keywords bewertet, Keywords sind jetzt ja mal streng genommen keine Keywords, sondern Themen Worte die einen bestimmten Wert haben.

Dieser Wert ist abhängig von zwei Faktoren. Einmal der Menge Leute die das Anbieten und zweitens von der Menge Leute, die ständig danach suchen. Nach den beiden Kriterien berechnet sich ja der Preis für die Adwords Werbung.

Und das gleiche, muss man für seinen Backlink Partner mal als Latte nehmen. Ein PR 4 Backlink von einer Webseite mit einem einfachen Thema, "Plastik Hufeisen für schwangere braune Kühe" dürfte wohl unterm Strich als Backlink Geber für ein Finanzportal, Themenforum so geeignet sein, wie 8 Finger und zwei Daumen an einer Hand. Man hat zwar viel, aber irgendwie nicht das was man als Standard sehen sollte, noch will man thematisch damit in Verbindung gebracht werden.

Backlinks werden erst schön lecker uns saftig, wenn die auch vom Sinn "Sinn" machen. Da trifft die SEO DAU Sammelwut auf geballtes SEO Wissen, das viel eben nicht auch viel bringt. Für 0815 Projekte an denen man in seiner Freizeit werkelt ist alles was man kriegen kann erstmal gut, für alle ernsten Projekte die Hand und Fuss haben, kann sich das tödlich auswirken.

Also immer schön mal bei Adwords reinschauen, ob sich das überhaupt lohnt und in etwa die selbe Zielgruppe ( alles was nen Stecker hat, alles womit man sich bewegen kann, alles was man sich ans Ohr halten kann .. usw.. ) als Backlink Geber vorhanden ist.

Spanien Urlaub, Viagra und Krankenversicherung passt etwa so gut, wie Himbeer Schnitzel mit saurer Sahne. Optisch mag das schon in die Richtung moderne Kunst gehen - rein humanverträglich schon ziemlich absurd - und nicht vergessen, Google ist mit dem Algorythums genauso flexibel wie das Finanzamt. Gar nicht. Man hat seine Werte ereicht, oder ebenn icht, jeweils mit der entsprechenden Konsequenz die darauf erfolgen wird !

Damit die Sache so richtig spassig für Admins und Webmaster wird, hat Google zum Algorythmus noch das Timing so extrem lang auseiander gezogen, das Trial and Error zu einer echten Lebensaufgabe werden kann. Man hat genau vier Versuche im Jahr. 40 in zehn Jahren und 200 in 50 Jahren, sofern das mit den Zeitfenstern so bleibt.

Hätte man eine spontane Reaktion auf etwas das ich tue, könnte man schnell Fehler korrigieren. Da der sog. Google Dance ( Neuindizierung ) aber nur alle 3 Monate statt findet, stellt man also immer erst am Ende eines Google Jahres fest, ob die Aktivitäten der letzten Drei Monate Sinn gemacht haben. War die Summe gut, geht es bergauf, waren Fehler drin, gehts bergab. Meist signalisiert ein gefallener PR das Fiasko das sich da anbahnt.

Fällt der Pagerank ist nichts passiert ! Die eigene Seite ist schlechter geworden, das Interesse der Backlink Partner fällt ein wenig, man ist im Grunde also angehalten, die Fehler zu korrigieren, was sich wieder in mehr Interesse von Außen wiederspiegelt. So regelt sich das System .: gute Seite - schlechte Seite also im Grunde von selber !

Man wird sehr oft feststellen, das die Seitenzahl schwankt, ziemlich heftig sogar, da fliegen auch schonmal 500 oder 1000 raus und sind in ein paar Tagen wieder da. Zum Google Dance sollte man möglichst wenig in Sachen SEO an den Seiten machen. Man kann da spontan eh nichts mehr ändern.

Der Backlink ist aber für noch eine weitere Sache nicht unwichtig. Gute Webseiten haben ja auch meistens einen guten Alexa Wert. Also einen recht kleinen. Ging der Alexa monatelang beständig nach unten, so stellt man irgendwann einmal fest, das der wieder nach oben geht. Das ist in der Fall auch logisch. Wir haben bis Dato ja recht wenig Backlinks. Also kommen auch recht wenig Leute über fremde Webseiten wo sie durch Zufall gelandet sind als sie was suchten, ergo ist die Reffer Kette recht kurz oder gar nicht da.

Mit der Zeit gehen die Surfer ja hin und Bookmarken ihre Lieblingsseiten. Deine wohl auch, und ab da kommen die nicht mehr über die Google Suche oder andere Webseiten, sondern aus der Linkliste vom eigenen Browser - und der hat nunmal keinen Reffer. Der Wert geht also manchmal wieder hoch, obwohl man fett in SDaft und Kraft steht.

Wer jetzt Wert darauf legt, sollte mal auf diversen Seiten von Linkpartnern mehr Backlinks setzen lassen, das erhöht den Alexa und den Reffer wieder und der Wert ist soweit stimmig. Der Alexa ist im Grunde ein Wert, der als Fieberthermometer mit ner sauschlechten Skala zu sehen ist. Um echte Werte zu haben, fehlt dem Alexa schlicht was an der Routine. Man müsste Links auch zählen die von einem selber kommen, jeder Surfer müsste die Alexa Toolbar nutzen, denn die, die das nicht Nutzen, werden auch nicht gezählt. Man erwischt also viel, aber man kann nicht mal sagen, wie groß die genaue Summe aller wohl sein könnte, man kann das erahnen, schätzen, aber man sollte dem Alexa nicht allzuviel Wert beimessen.

Um unter die Top 300.000 zu kommen muss man schon ziemlich gut sein. Besser als Millionen andere Webseiten. Top 300.000 ist also Pflicht für Jeden "SEO Sportler" damit die Optik auch stimmig ist !
Ich persönlich "vermute" sogar, dass ein Alexa unter 300.000 Pflicht ist und bei Google in die Wertung einfliesst, ich hab auch bei Google in Hamburg diesbezüglich angerufen, die wollten mir das aber nicht bestätigen.

 

 


 
SEO muss nicht teuer sein, das kann man auch eben selber machen
Natürlich sind SEO`s Schwätzer. Die wollen ja immerhin etwas verkaufen und ohne Interesse beim Kunden gehts nunmal nicht und vom gegenseitigen Anschweigen passiert ja für gewöhnlich auch nichts.

SEO ist kinderleicht. Deswegen kann das ja auch jeder. Ich persönlich kenne nur Leute, die selber die Herzschrittmacher im Hobbykeller einbauen, die sich selber die Zähne reparieren und nur Leute die mit nem Schwingschleider ihren Zylinderkopf plan schleifen können. Ich kenne nur Reiche, ganz viele Besserwisser und Leute die richtig Ahnung von allem haben. Kunden. Diese Leute nennen sich Kunde.

Jetzt haben wir ja zwei Probleme. Kunde hat Geld und ich hab Wissen. Beides soll den Besitzer wechseln und eine der Hauptsachen die wirklich jeden SEO bis zur Schmerzgrenze maltretiert ist, das man so viel Energie für so lange unnütze Gespräche verschwenden muss.

Aus SEO Sicht gibt es ganz simple Kriterien ab man überhaupt gewillt ist, nen Job anzunehmen. Jo, gute SEO`s suchen sich ihre Kunden aus, alleine daran erkennt man schon gute SEO`s, da kriegt man schneller nen Termin beim Papst als beim SEO.

1: wie umgänglich ist der Kunde ? Wie viel/wenig Anhnung hat der und dann kommt...

2: das Projekt. Was für eine Baustelle soll man Optimieren ? Ein guter SEO greift auch Nischen an. Es macht einfach mehr Spass nen Hochspannungs Dildo Schuppen zu pushen, als den achtzigsten Schuh Shop. Der 81 wird auch nur gemacht, wenn der Preis stimmt und der Dildo Schuppen kriegt SEO für nen Taschengeld, einfach weil es mal ne nette Herausforderung ist und wo man auch meistens recht schnell gute Ergebnisse produzieren kann.

SEO kann jeder - ist auch vom Begriff nen wenig vorbei am Waschbecken und zielsicher ab in den Orkus gegriffen. Ist beides Keramik aber die Bestimmung war vom Erfinder dann doch jeweils eine andere.

Jeder kann gute Texte schreiben. Naja, fast jeder. Wenn man das kann, von Anfang an nicht wie ein wildgewordenes frisch geficktes Eichhörnchen mit jedem Spinnder hunderte Backlinks tauscht und vor den ganzen lockenden Backlinkkatalogen nen großen Bogen macht, macht man fast schon gutes SEO. Man tut gutes in SEINE Seite hinein, viel gutes wird sich langfristig dort summieren und daraus ergeben sich auch die Treffer bei Google, aber mit SEO hat das wirklich kaum Berührungspunkte.

SEO ist die Kunst in einer bestimmten Zeit ein bestimmtes "gewünschtes" Resultat zu liefern. Selber SEO machen können Leute, die sich keinen SEO leisten können. Das ist so ähnlich wie einen Armani Anzug für 2000€ zu tragen, aber kein Geld für Klopapier. Aussen hui, und legt man ab, kommt die Duftwolke des sparsamen, kleinen Mannes zum Vorschein. Die Sache stinkt halt ein wenig, weil das was man sieht, mit dem was man richt irgendwie nicht sauber in Einklag zu bringen ist.

Man kann SEO bis zu dem Punkt machen wo es eben nicht mehr weiter geht. Kommt dann der Wunsch nach mehr, muss für gewöhnlich ein Profi ran. Mehr Besucher wachsen nicht auf den Bäumen und das Sprichwort "Kampf um Platz 1-10" ist nicht nur eine leere Floskel sondern bitterer Ernst der sich in Heller und Pfennig auszahlt. Zwischen Platz 10 mit 10.000€ Umsatz und Platz 1 mit 200.000€ Umsatz im Monat - liegt weit mehr als nur eine "0". Der Shopbetreiber muss das Pensum auch packen können und da wage ich an der Eignung vieler mehr als zu zweifeln und das ergibt sich oft aus dem Gesamtbild des zusammengeschusterten "Etwas" das der Admin liebevoll "mein Shop" nennt.

Ein guter SEO ist ein multifunktionales Denkwerkzeug. Er ist Dein Freund, er ist Insolvenzverwalter, er ist Realist, er ist Kaufmann und er verfügt über die von Gott gegebene Gnade - geradelinig Denken zu können - also so wie ich ( ROFL ) - ganz im Ernst - ein guter SEO kann weit mehr als so nen paar blöde Texte zu tippern und bischen doofes Zeug zu lullen.

Als erstes wird der Kunde auf Hutschachtel Größe gefaltet. Immerhin kann der Kunde nachweislich kein SEO, deswegen kann man sich Debatten mit dem Kunden über das Thea auch gleich schenken. Das ist vielleicht unhöflich, stört aber schlicht den Ablauf. SEO will arbeiten, Kunde will Ergebnisse, also wozu lang und breit Dinge erklären, wo der Kunde am Telefon eh nach 3 Minuten die Augen hoch rollt und zum geistigen Pazifisten wird, weil er sich das anhört, aber nach wenigen Minuten aufgehört hat, geistig folgen zu wollen ? Er ist Kunde, kein König, nicht mein Boss, ich springe jedenfalls nie, wenn mich jemand wie seine Putzfrau scheuchen will.

Als zweites wird jeder gute SEO den Bestand aufnehmen. Was ist da und kann man das was der Kunde will überhaupt ereichen ? ( Komisch, geht auch ohne Kunde, so nen Dialog - weil - der SEO weiss was der Kunde will - schnell - viel - Geld - möglichst morgen. ) Es macht, immer einen guten SEO vorausgesetzt, keinen Sinn, Leute zu belügen. Wenn Dinge nicht gehen, muss man das auch sagen und Aufträge auch konsequent ablehnen. Hat der Kunde kein Feeling einen Betrieb zu leiten, kann man sich SEO schon fast schenken. Wer mit wenigen Aufträgen nicht klar kommt, wird sich mit vielen nur hoffnungslos verzetteln.

Der Kunde muss wissen, wie man WaWi schreibt und benutzt, wie man seine Backups macht und was wo am Shop ist. Weiss der Kunde das nicht, gehört der nochmal 6 Monate auf die Spielwiese. SEO bedeutet nicht, das rundum Wohlfühlpaket wo Pappi einem immer alles vorkaut, alles installiert und man jegliche Arbeit irgend einem Doofmann auf Auge drücken kann. Dumme SEO`s verkaufen aber genau sowas - an dumme Kunden. Wir machen alles, alles wird gut, 1000 Webkataloge, Ströme und Scharen von Besucher, du wirst 10 Server brauchen um das abzufangen. Bla bla bla... - also 100% Selbstüberschätzung auf der einen Seite und 100% Ausbeuter Denken auf der anderen Seite der Leitung, sowas kann nicht gut gehen.

Meist bekommt man für wenig Geld auch genauso wenig SEO. Das muss jedem dummen Kunden klar sein, das man für 500€ nunmal keinen Rundumservice gekauft hat. 500€, Steuer runter dann bleiben wenns hoch kommt, noch 5-10 Stunden Arbeit. Arbeit ist schon, wenn ich 3 Tage über deinem Problem brüte und mir eine gute Taktik ausdenke, wenn ich tagelang deine Konkurenz analysiere und der eigentliche Akt, SEO, da ist dann schlicht weder Zeit noch Geld mehr da, das sich das beidseitig rechnen kann. Was erwartet mann da, ausser automatisch irgendwo eingetragen zu werden, denn auch darüber kommen mehr Besucher, jedenfalls mehr als vorher. Zwar die Falschen, aber es kommen mehr.

SEO kann jeder. Grundsätzlich sogar richtig ! Du musst nur das Richtige zur richtigen Zeit in der richtigen Menge tun und dann ist das an sich schon erledigt. Stimmt das Timing nicht, geht die ganze schöne einfache selber machen Rechnung schon nicht mehr auf.

 

 



Das ist abhängig vom Projekt was das kostet
Diesemal keine Lüge, sondern diesmal schlicht die Wahrheit. Niemand kann aus dem Stehgreif mal eben Zahlen und Daten schütteln um mal fix einen Preis zu nennen. Dumme SEO`s machen so Spielchen mit, halbwegs erfolgreiche Kaufleute meinen so an ein schönes Schnäppchen zu kommen und den SEO auf dem linken Fuß zu erwischen und viel Geld gespart zu haben.

Im Grunde gehört das noch eins höher zum Block. Schaut man sich an was nun passiert, stellt man fest, das vermeintliche Schnäppchen endet da, wo jeder SEO nicht mal ansatzweise mitmachen würde. Bei unzufriedenen knöttrigen Kunden die sich beschissen vorkommen, sowohl vom Service als auch von dem Gegenwert zum gezahlten Geld.

Der SEO fühlt sich spätestens in der nächsten ruhigen Phase übern Tisch barbiert, entsprechend motiviert wird er auch seine 0815 Leistung abdrücken. Der Kunde ist knatschig weil er sich viel mehr versprochen hat und an der Stelle sind Konflikte an der Tagesordnung. Ich muss gestehen, ich habe so Probleme äußerst selten, weil ich mich auf so Spielchen gar nicht erst einlassen werde oder nur ganz selten habe. Es macht schlicht keinen Sinn und das für beide Seiten.

Der Kunde, der Schlauberger hat ja gleich das gatan, was kein SEO ab kann. Er degradiert den in den Status Angestellter, Neger, Springer, Leibeigener - und das tut er mit der Person, von der er seinen weiteren Erfolg im Web abhängig machen will ? Unlogisch, oder ? Wenn das Vertrauen baden geht, kann man den Job besser stornieren und da die Finger ganz weg lassen, als sich unzufriedene Kunden heran zu ziehen - das rächt sich mit der Zeit. Übrigens, beidseitig. Wenn Kunden anfangen öffentlich dummes Zeug ins Netz zu stellen, ist so mancher SEO dermaßen motiviert, das er auch mal in die Black Hat Trickkiste greift und nen Riesenspass am kontinuierlichen Untergang des Ex Kunden hat.
Merke: SEO`s sind mindestens genauso nachtragend wie Kunden.

Wie gesagt, der Kunde muss wissen, er engagiert da keinen Blödmann vom Dienst und hat dafür wärend der vollen Laufzeit einen soliden verlässlichen Partner an seiner Seite, der in der Regel alles tun wird, dass das Projekt einschlägt. Das ist er sich schuldig und nicht etwa dem Kunden ! Wenn ein guter SEO was anpackt, will er das auch, notfalls mit Gewalt, zum Erfolg bringen. Wer als Kunde gleich seinen SEO verärgert, dem kann man schlicht nicht helfen.

Der SEO ist Freund, Berater, Kritiker und voll Entscheidungsbefugt was Maßnahmen angeht, die zum Erfolg führen sollen. Man hat da oft schlicht keine Zeit lange Diskussionen über Sinn oder Unsinn zu führen - man tut es als Kunde, oder man lässt es eben wenn man meint es besser zu Wissen.

 

 



JAVA und FLASH taugen nichts.. WEB 2.0 und der Grafikkram ist Mist
Das mag bis 2005 auch etwa hingekommen sein, mittlerweile gibt es Mittel und Weg deren sich Google & CO bedienen um auch an diese Inhalte zu kommen. JAVA kann auch heute noch als Bremse fungieren, wenn man nicht will, das bestimmte Dinge in den Index gelangen. Man hat Links und Inhalte für Besucher, weiss aber genau, dass die Bots da an sich nicht ran kommen.

Mittlerweile ist JAVA und AJAX auch für Spider kein Problem mehr. Auch kommen die an die Inhalte von Flash Anwendungen, zwar auch heute noch mit Hürden, aber sie kommen da dran.

PDF Dateien taugen nichts.
Auch falsch. PDF Dateien sind ziemlich interessant für SEO. Die Spider kommen auch hier an die ersten 101 Kilobyte der Inhalte und man kann ein PDF genauso "tunen" wie eine gewöhnliche Webseite. Was aber noch besser ist - es gibt da noch nicht "zu viele" von, jedenfalls weit weniger, als Webseiten im Netz. Und Google ist ja immer auf der Suche nach Neuem und vor allem, nach neuen Wegen, auch an die letzten Inhalte zu kommen, egal wie die auch verpackt sein mögen. Deswegen sollte man sich, wenn man Zeit hat, auch Software zulegen um gezielt Inhalte im Web zu hinterlegen, als PDF Format. Das können einige Webseiten ( eigene sein ) sein die man "Offline" verfügbar macht, das können aber auch alle Artikelbeschreibungen sein, die man komplett mit der jeweiligen Webseite durch den Surfer erstellen lassen kann. Es macht Sinn ! Die PDF`s müssen natürlich per Link von der Seite auch irgendwie ereichbar sein, wo kein Link, da keine Inhalte im Index.

PR kann man auf einen PDF Link oder Inhalt nicht bekommen ! Der Inhalt nimmt aber trotzdem an der Google Textsuche teil und führt auch zu Treffern und Ergebnissen ! Was man auch machen kann, man kann sich Download Listen machen und auf einer Sammelseite in Netz stellen, die Seite wird dann mit der Zeit einen PR bekommen.

 

 



Doorway Pages führen zur Abstrafung
Ebenfalls richtig, würde man das aus der Zeit von Kaiser Wilhelm dem zweiten sehen. Früher, ... nee, noch früher... bischen noch... so im Jahre 1996 - 2000 hat sich die Unsitte eingebürgert, Doorway Seiten zu erstellen. Das waren schlicht viele Seiten auf denen nichts weiter stand als viele Keywords und ein paar Links, wo man Saft und Kraft hinhaben wollte. Die ganz Schlauen haben die vor die eigenen Projekte gelegt und so kam man dann im zweiten Schritt erst zum Shop oder was auch immer, nachdem man über so eine Doorway Page geleitet wurde.

Heute ist im Grunde jedes CMS ein Doorway Page Creator, oder jedes Forum was vor einem Shop zu finden ist. Die Zeiten, die Optik, das Handling und vor allem die Inhalte haben sich aber weitestegehend mit-entwickelt. Heute ist nur noch ganz selten ein Idiot unterwegs, der reine Keyword Sammlungen Online stellt.

Heute macht es sogar Sinn, Doorway Projekte zu fahren. 10 Domains anmelden, möglichst bei unterschiedlichen Hostern und 9 Mal was hochziehen und pflegen und alle 9 leiten dann Backlinks auf den eigenen Shop. So kann man SEO für den Shop runterfahren und sich extern betätigen. Man spart Backlink Kauf und ist sein eigener Linkpartner, hält sich das ganze Gemurkse von Außen vom Shop weg und sammelt Links auf diesen 9 Seiten.

Das hat sogar noch einen zweiten praktischen Grund ! Kakkt eine Seite ab, bleiben viele übrig. Hat man nur seinen Shop und der geht baden, dann herzlichen Glückwunsch. Domains und Webspace sind heute so günstig, das kann sich jeder leisten ! Der Rest ist wie immer, die Faulheit besiegen. Ich selber habe zzt übrigens 170 Projekte im Netz, wovon Ecombase nur ein Einziges ist. Auf vielen Beinen kann man nunmal besser stehen, als nur auf einem Bein.

 

 



Billighosting ist doch völlig ausreichend für einen kleinen Shop !
Da lass ich doch mal fix einen meiner beliebten Vergleiche auf den Leser los. Das Web und Erfolg ist wie ein Spielautomat. Andere werfen viel rein und bekommen auch viel raus. Also muss das doch auch so gehen, das man nix rein wirft, sich vor die Kisten setzt und wartet, bis der Geldregen einsetzt, Eimer hat man ja vorsorglich schon bereit gestellt.

Das Ganze muss man mehrgleisig sehen. Am Anfang reicht günstiger Webspace sicher. Man muss sich aber vor Augen halten, beim ISP stehen so Geräte wie bei Dir auf dem Tisch. AMD 4000, 4 GB Ram, Raid Controller, zwei Platten zu 500 GB, schnelle Netzwerkkarte - fertig ist der Server.

Bei vielen kleinen Hostern bekommt man gute brauchbare Serverleistung für kleines Geld. Meist ist das 1 Domain, 1GB Webspace und unlimited Traffic, PHP 4/5, paar Datenbanken usw. Fertig ist der Webspace. Wer mitgerechnet hat, ups, da passen ja theoretisch 500 Webseiten auf so eine Festplatte.

Tja, leider nicht nur theoretisch. Das ganze System basiert auf nicht genutzten Resourcen. Alle zahlen so viel, das sie genug Resourcen haben, nur halt nicht alle gleichzeitig ! Das ist der Trick bei der Nummer, die Seiten wo nix los ist, ziehen keinen Speed und man kann die Resourcen umverteilen. Wären alle gleichzeitig unter Vollast, würden der Rechner schon bei 20-30 Kunden gnadenlos den Löffel abgeben.

Vergleichbar ist das mit Word. Starte doch einfach mal 500 Mal Word 97 und versuche dann mit allen offenen Fenstern einen kleinen Text zu schreiben. Genau das selbe würde auch mit so einem Server passieren wenn auf allen Webseiten die da gehostet sind, plötzlich gleichzeitig was los wäre.

Leider haben gute Projekte die Nachteil, das sie funktionieren. Jedenfalls wenn ein guter SEO am Werke war. Was passiert - plötzlich weisser Bildschirm, der Hoster hat die Seite abgeknispst und man findet eine eMail, das man gefälligst die Resourcen runterfahren soll weil die Seite den Serverbetrieb stört.

Die schlechte Nachricht. Dein Hoster scheisst auf Dich als Kunden ! Da kannste Maulen wie Du willst, der springt nicht ... weil... 500 * 5€ im Monat, eben 2500€ sind und da kommt es auf Deinen 5er nunmal nicht an - Du bist ersetzbar, denn es wollen noch mehr Leute für wenig Geld genauso wenig Leistung haben - das ist der Deal beim billig Hosting.

Wer es also wirklich dauerhaft und Ernst meint, steigt mit einem VServer oder Managed Server ein, besser noch, Root Server, dann ist man Herr im Haus und kann treiben was man will.

Schaut man dann noch, wie sich das mit der Technik gestaltet, kann Billighosting nicht wirklich so gut sein, denn man ist ja mit 499 Anderen unbekannten Teilnehmern auf dem selben Rechner. Baut Einer davon Mist, haben bei richtigen Settings, alle was davon. Da reicht schon eine Porno Seite, die sich auf der selben Maschine tummelt.

Bei der DENIC werden die Namen aufgelöst. Aus www.ich-weiss-nicht.de wird dann wie üblich eine Zahl, diese Zahl ist das, was im Internet ereichbar ist und über die DENIC wird aus der Zahl dann das passende schriftliche Gegenstück.

Dein ISP ( Internet Service Provider ) hängt in der Regel an einem großen. Heisst, der Große hängt an der Denic, vergibt widerrum selber "interen" IP`s unter deren Nameservern dann die Kunden Seiten ereichbar sind. Man ahnt schon was ? Alle Kunden eines ISP teilen sich nach Außen wenige IP`s die beim ISP intern vervielfältigt werden. Hier kommt das böse Wort - IP Sharing ins Spiel. Viele Domains teilen sich oft eine einzige Shared IP, weil da ja eh nix los ist - für den ISP ein lohnendes Geschäft, viel Geld für wenig Arbeit und als Kunde teilst Du Dir die Resourcen - oft auch die IP.

Baut Dein Schattenmann den Du gar nicht kennst Mist, segelst Du synchron gleich mit abwärts - ohne eine Fehler bewusst gemacht zu haben übrigens ! Sehr oft hängen Abstrafungen und Abrutschen in den SERPS auch mit den ISP`s zusammen, wenn die Mist konfigurieren. Wie gesagt, billig ist nicht gleich günstig und gut !

Server Konfigurieren ist wieder so eine Sache. "mal eben" schnell machen. So einfach ist das leider wieder nicht, wie beim SEO muss man sich sagen, ich kann das, oder ich kann das nicht und wieder kommt man an den Punkt, wo sich jeder Schlaue sagt, ich geb 30€ im Monat und lass das nen Profi machen, ich hab meine Ruhe und kann ruhig schlafen - denn beim Server ist man komplett selbst in der Haftung und das gilt auch für die Sicherheit des Systems ! Ecombase lasse ich übrigens auch "managen" weil ich keine Zeit und vor allem nicht das Wissen habe, mich ständig unter den Server zu legen und gar nicht genau zu wissen, wie das richtig geht. Ist ein durchlaufender Posten. Zahlen, sicher, fertig.

 

 


 
Jeder kann im Internet Erfolg haben
Das ist richtig, kommt aber ein wenig auf die Definition an und was der Einzelne genau darunter versteht. Schaut man sich den üblichen Internet Einsteiger an stellt man vor allem fest, die Leute durchlaufen viele Phase die uns bekannt vorkommen. Da wird erstmal geklaut was geht, einfach weil es einfacher erscheint das zu tun, statt "so viel" eigene Sachen zu erstellen - denn das wissen die Leute, das ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden und das stört natürlich beim vermeintlich schnellen Erfolg.

Phase zwei ist dann, das der Neu-Admin über Seiten gestolpert ist, wo was von Klage und Abmahnung stand. Jetzt wird vielen bewußt, das es so scheinbar eben nicht geht und man doch selber ran muss. Typisch ist auch die Erkenntniß, das man heute selber klaut und sobald man selber vorne steht, dann die Anderen klauen werden, da man das selber nicht will, läßt man es auch meistens schnell wieder sein, sich zu bedienen ohne zu fragen.

Phase drei ist, wenn man sich in der Materie auskennt. HTML, CSS, PHP, wenn man das halbwegs drauf hat, hat man das Werkzeug Dinge im Netz zu ändern, zumindest die Eigenen.

Der typisch Deutsche ist ja Dichter und Denker und weist neben diesen Merkmalen auch noch das der ständigen Selbstüberschätzung auf. Der typisch Deutsche kann alles, weiss alles und er ist uneinsichtig wenn es um Kritik geht. Er sagt zwar er sei einsichtig, aber im Internet sind die, die ich kenne, das eben nicht, und das eigentlich durch die Bank nicht.

Das Internet bietet einen Schauplatz der Eitelkeiten wo auch Leute mit weniger Habitus dank Klau und Diebstahl zumindest nach außen signalisieren können, etwa gleichwertig zu sein. Im Internet ist es wichtig, wichtig zu sein, also macht man sich wichtig.  Sowas kostet Zeit und Geld. Zeit die man eigentlich nicht hat und Geld, das man durch sowas verschenkt.

Auf die eigene SEO Sicht befragt sagen eigentlich alle, das sie sich zu Helfen wissen und nur ein paar Denkanstöße brauchen. Das mag auch in wenigen Fällen so sein, in der Regel hat man aber Leute vor sich, die weder die SEO Basics verinnerlicht haben, noch einen realen Bezug zu Ranking, Strategie haben. Bildungslücken wie Marketing und wie man richtig seine Werte ohne Software ermittelt sind ebenso vorhanden, wie eine gesunde Portion Selbstüberschätzung auf allen Gebieten rund um SEO.

SEO wird von vielen als "Arbeit" gesehen, es wird damit geistig auch eine gewisse Aktivität verbunden, SEO ist viel Arbeit, also ist das anstrengend, man schwitzt, man hat nie Zeit, alles so fürchterlich schwierig hier.

Im Grunde summiert sich das, was jedem bekannt ist. Selbstständig heisst nunmal - selbst - und ständig - von daher sollte man keine Berührungsängste mit Nachtschichten, Haareraufen und ständigem Lernen haben. Wer meint in 8 Stunden fertig zu sein, muss schon eine ziemlich gute Nische gefunden haben, die anderen Mitbewerbern bisher verborgen geblieben ist - nach der Wahrscheinlichkeitstheorie ist das aber eher unwahrscheinlich das es so ist, dafür ist das Web zu groß und zu überlaufen.

SEO ist auch nicht alle SEO Fachbegriffe von vorne bis hinten vorbeeten zu können. Nur weil man ein Wort fehlerfrei sagen kann, heisst es ja eben nicht, das man dessen Bedeutung auch verinnerlicht hat - und sowas nennt sich schlicht Wissenslücke und die rächt sich für gewöhnlich spätestens, wenn man kurz davor ist, Erfolg zu haben, da steht man sich dann im wahrsten Sinne des Wortes - selbst im Wege.

Aus unseren SEO Projekten weiss ich noch, wie schwer sich Leute getan haben, auch nur einen kleinen SEO optimierten Text aus 100 Worten zu schreiben, da haben wir uns fast 4 Wochen dran aufgehalten, bis es fast alle geschafft haben.

Dinge nicht zu wissen ist ja nicht gleichbedeutend mit "dumm". Dumm ist man nur, wenn man das was man tut überschätzt und sich keine professionelle Hilfe an der Stelle holt. Keine Hilfe, dann bleiben Dinge wie sie sind, kommt Hilfe, fangen Dinge an sich zu bewegen, wohin auch immer. Aber es bewegt sich etwas - und darauf kommt es erst einmal an, Dinge dürfen nicht stagnieren, das ist im Internet der kleine Tod auf Raten.

Das Problem bei gesammelter Dummheit ist später schlicht die Masse. Hat man am Anfang bei einem Verhältniss von meinetwegen nur 10% noch kleine Werte die nicht weiter stören, hat man später echte Probleme die dem Erfolg richtig im Wege stehen werden - denn gutes wie schlechtes summiert sich mit der Zeit und bei einem Shop mit 100.000 Seiten im Index, sind 10% eben 10.000 Seiten die nicht so dolle sind, und da ist man bei Zahlenwerk, das viele Normalsterbliche oft nicht mal ansatzweise zu Gesicht bekommen werden. Bringt man jetzt noch die Google Anforderungen ins Spiel, kann man schon sagen, so wird das nicht gehen und je weiter man im organischen Ranking nach vorne durchhuscht, je kritischer und genauer sollte man die Grundregeln befolgen. Wenig Fehler, sauberer Code und keine Black Hat oder Grey Hat Tricks. Wer da auffällt, ist erst einmal raus. So einfach und schnell geht das - raus fliegen fast immer nur die erfolgreichen Webseiten und deren Betreiber - was Jemand auf Platz 250 oder 2500 treibt ist sowohl mir also auch Google schlicht egal, die Leute sind eh nicht in Schussweite ( die beginnt erst bei Platz 20 ).

Je länger man sich mit SEO beschäftigt, je klarer wird die schier unendliche Menge an Möglichkeiten denen man sich unterwerfen kann und bei manchen Möglichkeiten schlicht auch muss. Werden bestimmte Werte nicht ereicht, geht es nicht weiter und im schlimmsten Fall hat man wieder 12 Wochen warten vor der Brust. Ziemlich nervige Angelegenheit für fickrige Kunden denen die Nerven eh schon blank lagen, als die rettende Idee mit dem SEO kam.

Wichtig wäre am selbstgemachten SEO der Part der Selbsteinschätzung, wo es um konkrete Werte geht. Wie viele Mitbewerber gibt es, sind meine Keys überhaupt relevant ? Ist Erster von 1 Million Mitbewerbern ein gutes Ergebnis ?

Jain. Wenn es eine Zielgruppe gibt die ausschließlich von mir bedient wird und ich davon Leben kann, dann sollte man sich das mit dem SEO mal überlegen und vor allem, langsam angehen lassen. Wir wollen ja keine schlafenden Hunde wecken. Der Wert von 1 Million sagt sdann ja auch nicht, das es tatsächlich 1 Million Domains gibt wo es um das Thema geht, sondern das sind nur die gesamten Seiten, wo das was ich suche, als Textfragment vorkommt, da sind 90% aller Seiten wo das auch so ist, nicht einmal bekannt in dem Moment und es werden eben alle Ergebnisse gezeigt, wo der besagte Text vorkommt, also ist der Wert rein mathematisch mit Vorsicht zu genießen.

Da das aber bei allen anderen Webseiten und den Suchergebnissen genauso funktioniert, sind die Werte alle gleich richtig oder gleich falsch, das kann man sich aussuchen wie man das sehen möchte.
Man stellt aber nüchtern fest, es gibt scheinbar keine genaue Möglichkeit von Google selber genaue Daten zu erhalten auf denen man seine SEO Strategie aufbauen kann. Tja, das ist ja gerade der Trick bei Google und genau deshalb kann ja auch Niemand 100% genaues SEO, das ist unmöglich.

SEO ist im Grunde ein stöchern im Bienennest in der Hoffnung und Annahme, das man, wenn man den Stock raus zieht, sowohl die einzige Königin erwischt hat und es sollen auch noch 4 Kilo Honig dran hängen den man sich nur auf die fertigen Stullen schmieren muss.
Man kann da allenfalls von Wahrscheinlichkeiten reden, wobei die wahrscheinlichste Variante die ist, das man sich sagt, wenn ich das tue, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das es nicht funktioniert, schon aus mangelnder Erfahrung.

Der SEO hingegen baut sich mit jedem neuen Projekt einen Wissenspool auf und hat genau wie jeder Anfänger alle Varianten kennen gelernt. Der SEO weiss was man tun kann und was man sich besser gleich schenken sollte. Es ist einfach die Menge der Erfahrungen gegen die kein Hobby SEO ankommen wird oder kann. Arbeitet man nach der Trial and Error Methode wirft einen jeder Rückschlag um Monate zurück und irgendwann stellt man frustriert fest, das 3 kleine Fehler ein ganzes Jahr gekostet haben. Setzt sich sowas fort, zieht sich das Motivationsloch ins Unendliche.

Das Zweite ist die Frage, ob man sich so Experimente überhaupt leisten kann ? Kann man dauerhaft auf geld und Einnahmen verzichten, nur um sich einmalig 1-2-3.000€ zu sparen ? Rechnet sich das zum Aufwand den man selber treiben muss, um ähnliches zu ereichen ? Nein, tut es nicht, das kann man ganz klar sagen. Jeder Tag ohne Geld und Erfolg ist einer weniger den man gut Leben kann und diese Zeit die man vergeudet, summiert sich ebenfalls ins Unendliche und wenn man mal alt und gebrechlich ist, wir man sich sagen, hätte ich Damals mal so und so gemacht.

Den Spruch kennt doch Jeder. Hätte ich das vor 10 Jahren gewusst, wäre ich heute Steinreich. Und genau das hat man im Internet, nur noch viel schneller und drastischer. Da kommt die Strafe nicht am Ende, sondern zum wach werden auch gerne mal zwischendurch. Im Rahmen der Selbstüberschätzung ringt man dem Status Quo auch noch was positives ab. Typisch Deutsch halt. Nie aufgeben.

Auf der anderen Seite trübt genau das, den klaren Blick fürs wesentliche. Beim SEO kommt es schlicht auf rationales Denken und Handeln an, den ganzen Motivationsscheiss kann man sich schenken, man hat nur selten eine zweite Chance und man ist noch seltener in der Lage seine Probleme selbst zu lösen. Wäre man geeignet, hätte man das nicht selber "vermurkst" so dass auf einmal der Schrei nach Hilfe und SEO kommt.  Aus der Perspektive macht viel Reden keinen Sinn mehr. Der mögliche Kunde meint dem SEO irgendwelche Geheimnisse am Telefon entreissen zu können, das mag von der Logik sogar klappen, nur die Leute sind zu 99,9999% hinterher ja doch nicht in der Lage, klar und strukturiert zur richtigen Zeit auch das richtige zu tun. Google ist das egal o Wochenende ist oder ne Geburtstagsfeier ansteht wo man drei Tageausfallen wird. Man erwischt die Zeitfenster, oder man wartet Wochen oder Monate auf das Nächste. So einfach ist das.

 

 



Viele Seiten sind besser für das Ranking
Standpunkt Sache. Ich sage mal aus meinem Standpunkt das ist falsch. Habe ich 10 Keyworte die ich bearbeite und mit denen ich ins Ranking will, brauche ich nach Adam dem Riesen auch nur 1 oder 10 Seiten, auf denen ich die Keywords "optimal" verarbeite - und schon ist der Fall erledigt.

Wer es ganz sicher haben will, legt zu jedem Keyword 5 oder 10 Seiten an, das erhöht die Chance um den Faktor 1:10, die Wahrscheinlichkeit das eine von 10 Seiten so gut ist das sie ins Ranking kommt, ist also mathematisch hoch.

Es werden da oft zwei Dinge in einen Topf geworfen die so da nicht rein gehören. Ein CMS, SHOP sollte thematisch schön dicht bleiben und man bleibt beim Thema. Daraus ergibt sich der Wert - Gesamtzahl aller Seiten geteilt durch 100 mal 10.

X / 100*10

Hat man selber 500 Seiten im Index kann man seine Werte selber aufdröseln. 500 indizierte Seiten entspricht meist etwa 100 Produkten und Seiten die man hat. Man kommt ja nicht nur bei Google.de in den Index, sondern auch in Belgien, Holland, Luxenburg, Österreich, der Schweiz, also im gesamten deutschsprachigen Raum. Daraus ergibt sich ein Faktor von 1:5 - eine real existierende Seite erzeug idr 5 Einträge im Suchmschinen Index.

Jetzt weiss ich also, es gibt 100 Seiten, geteilt durch 10 = 10 Seiten die mir bleiben. Das sind die 10, auf die ich mein SEO konzentrieren sollte. Dumm halt, dass das Impressum mit dabei ist, genau da ist wieder SEO gefragt.

Man kann sicher gut damit leben dass auch Besucher über das Impressum zu uns finden, besser wäre natürlich, wenn der Suchende gleich auf der Seite landet, wo das Produkt ist, statt sich per Klickorgie erstmal auf die Hauptebene zu Hangeln und sich dann per Suche über den Shop her zu machen.

Kunden haben nicht alle Lust und Laune auf Stöbern. Die haben Geld, wollen das jetzt ausgeben und jede Störung kann schon das Ende der Geschäftsbeziehung bedeuten, und das, wo die noch gar nicht richtig angefangen hatte. Hier kommen dann Corporate Identity und einfachste Bedienung ins Spiel.

Einfachste Bedienung ist wieder so eine Sache. Der Admin oder Webmaster findet das Megacool wenn der Shop schön effizient um die Ecke kommt, Gimmicks, Laufschriften, Banner, Logos, Werbung, die Linkpartner, all das muss ja irgendwo hin, wird aber keinen einzigen Kunden ernsthaft interessieren. Der hat nach wie vor sein Geld da liegen und will das jetzt ausgeben, aber er wird im wahrsten Sinne des Wortes erfolgreich daran gehindert, dies auch zu tun.

Für Webmaster die dem Erfolg hinterher rennen ist der Shop ja Freizeitbetätigung, lebendes Objekt um die Programmierkünste auszuprobieren, hätte der noch Titten würde der Shop Gaby heissen und überm Monitor kommt ne blonde Perücke. Diese enge Verbundenheit mit der Technik stellt aber für den Kunden mit eine der größten zu nehmenden Hürden dar. Dem ist das schlich Latte wie lange man gebraucht hat das alles schön und geschmeidig zu machen. Der will Geld ausgeben.

Schaut man mal wie Verkaufen funktioniert, kann man nüchtern sagen, es gibt nur drei Wege dies zu tun, Verbesserung, dies erfolgreich zu tun.

1: man hat so gute Schweinepreise dass man auch ne Oma auf nen Haufen weisse Ware setzen kann, ohne Gebiss und mit Alzheimer, so lange die 99€ für ne neue Waschmaschine sagen kann, wird die wohl zum Top Verkäufer des Monats werden - das kann schlicht Jeder und da kommt es einfach nur auf den Preis an.

2: man betreibt Onlinehandel. Da gilt die einfache Regel. Kein Verkauf ohne Gewinn. Viel mit kleiner Marge erhöht schlich die Arbeitsleistung die erbracht werden muss und nicht den Gewinn. Kommt man ins Trudeln, ist man raus aus der Nummer und kann sich in Franjo Pooth umbenennen lassen, die Werbseite sollte ansprechend aber nicht Überladen sein. Da kommt der Webmaster wieder ins Spiel. Der Überfrachtet den Shop nicht nur, sondern das ist sehr oft ein lebender PHP Baukasten wo jeglicher Schwachsinn den man kostenlos wo aufgeschnappt hat, auch gnadenlos umgesetzt wird. Der Webmaster findet das Cool, der Kunde sagt sich, spricht mich nicht an, Danke und Tschüss.

3: der Nobel-Shop. Hier erwartet die Klientel besonderes. Teure Dinge sollten auch in einer imposanten Umgebung präsentiert werden. Niemand kauf einen 100.000€ Wagen in einer Hinterhof-Klische.

1+2+3 basieren auf einer einfachen Logik. Kunde hat Geld, Händler hat Ware. Die Frage die man sich stellen muss, was könnte dabei stören, dass beides den Besitzer wechselt ? Das ist die einfache entscheidende Frage die es zu beantworten gilt. Was kann ich alles weg machen, leichter machen, dass ein Kunde ausgerechnet bei mir sein Geld los werden will ? Der SEO bringt entweder viele Besucher oder besser "vorsortierte" Visitors, verkaufen muss der Shop dann aber alleine und für den Bereich ist schlicht und ergreifend nur der Webmaster oder Betreiber zuständig.

Der Wemaster muss sich eine einfache Vorgehensweise angewöhnen. Alles konsequent weg lassen was nicht zur Produktpräsentation gehört, alles unterlassen was stört und einen sauberen Abgang mittels diverser Zahlungsmethoden ermöglichen. Jede Störung in den Feldern wird zu einem EX-Kunden führen. Der Kunde assoziiert sofort "Unsicherheit" mit jedem auftretendem Fehler der dem Kunden beim Shopping begegnet. Sicherheit kann man auch schlecht mit Logos, Bannern oder kernigen Aussagen umsetzen, die beste Variante ist, ein Shop System das störungsfrei funktioniert.

Den Kunden interessiert nur ein Guter Preis, schnelle Bestellmöglichkeit und die Zahlung so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, alles was den Kunden daran hindert dies zu tun, sollte man unterlassen, denn das sind die vielen Absprünge, die viele Shopbetreiber nur zu gut kennen.

Man muss das mal verinnerlichen. Kunde sucht sich seine Ware aus ( er ist todesmutig und fest entschlossen, da zu kaufen ), der Kunde geht in den bestellprozess ( dort gibt er seine Daten ein ) der Kunde muss nur noch einen Klick machen und die Bestellung ist raus - und genau an der Stelle muss man sich fragen, was passiert da im Kopf des Kunden ? Sind etwa an den Seiten in dem Menues weitere Sonderangeote eingeblendet ? Wird der Kunde unnötig getriggert ? Triggern heisst, bekommt er während des Checkout weitere Angebote und Schnäppchen um die Ohren gehauen ?

Genau das ist die kritische Stelle. Der Checkout, hier hat man für gewöhnlich die höchste Absprungrate und hier sollte man sich mal ganz genau anschauen, was da auf der eigenen Seite passiert. Oft hört man, das eine Conversation Rate von 3% supergut sein soll. Man muss sich das mal auf den normalen Einzelhandel umlegen. 100 Kunden gehen bei m Bäcker durch die Tür und nur drei kaufen ein paar Brötchen. Das sind auf Deutsch verheerende Werte und Zahlen und zeigt, wie krank der Onlinehandel in Wirklichkeit ist. Die 100% Marke wird man sicher niemals ereichen können, aber im gesunden zweistelligen Bereich sollte die Conversation Rate schon liegen - 20-40% sehe ich als normal an, wenn man seinen Laden halbwegs im Griff hat und es schafft, Kunden anzusprechen.

Ansprechen heisst nicht, ein Wunderwerk der Technik für den Besucher auf den Screen zu zaubern, sondern es geht um die Stimmigkeit und um das Gesamtwerk - Shop. Ebenfalls lässt der Begriff der Kommunikation vermuten, das mehr als eine Bestellbestätigung gemeint sein könnte ! Redet mit dem Kunden, fragt nach ob die Sachen heile angekommen sind, Reden, reden, und nochmal reden. Das ist Kundenbindung. Der Kunde wird gebunden wenn er eingebunden wird und nicht, sorry, wie ein Stück Scheisse behandelt wird, dessen Recht die Bestellung ist, dessen Pflicht die Bezahlung ist und dessen letztes Recht der Umtausch ist. So fährt man sich seine eh schon knatschige Kundschaft nur noch mehr sauer.

Kunden haben heute eine Odyssee der schlechten Erfahrungen hinter sich. Jeder kennt Leute die bei eBay auf die Nase gefallen sind, jeder hat im Bekanntenkreis Leute, die schonmal Stress hatten im Onlinehandel. Sich nur hinzusetzen und sich Distanzieren wird da nicht reichen. Jeder einzelne Shopbetreiber hat die Pflicht den Markt positiv zu beeinflussen, das wird sich langfristig auf die Gesamtzufriedenheit aller Internet Käufer niederschlagen. Eine riesen Herausforderung übrigens, weil der Einzelne schlicht keinen primären Einfluss auf die Gesamtlage hat, ein Stimmungswechsel kann nur von der Masse gezündet werden. Dann klappt auch das. Positiv Denken, positiv Handeln. Reden.

 

 



Ich habe SEO Software - also wird das auch was.
Ich habe auch 8 Schrauben und die passen trotzdem nicht am 8 Zylinder Motor. SEO Software gibt es wie Sand am Meer und das Problem ist nicht die Software, sondern die Bedienung. Wenn der Anwender die SEO Basics nicht kennt, hilft das beste Werkzeug nicht wirklich weiter. Man muss meiner Meinung nach zwingend SEO Grundkenntnisse haben, sonst kann man das mit einer Probefahrt auf der Achterbahn ( ohne Schienen ) vergleichen. Stark beschleunigen und dann mal schauen, wohin einen das Glück verschlagen wird.

Die alte Regel, viel hilft viel stimmt definitiv nicht. Wenn ich mir ein neues Klofenster einbauen will, studiere ich ja auch nicht erst 3 Jahre Baustatik. Wenn ich mir aber einen Durchbruch machen will, dann kommt erst der Statiker und gibt grünes Licht, dass man die Wand weg reissen kann ohne dass alles zusammen fallen wird. Hier ist die Abwägung der Interessen und der logische Menschenverstand gefragt, wo man Magenkneifen bekommt, einfach besser die Finger weg lassen.

Auf der anderen Seite gibt es eine ganze Reihe excelenter Tools und Hilfsmittel, die jeder kennen sollte und die in jede Bookmark Sammlung gehören.

http://www.seoquake.com/ - die SEOQUAKE Toolbahr für Firefox Browser ( Density, PR, Links )
Google Site Abfrage mit Zeit - Spezialabfrage um zu schauen, in welchem Zeitfenster was passierte
Backlink Checker - dröselt Backlinks per Domain nach Domain oder IP`s auf
Get your Signal - wer ist denn sonst so alles auf meinem Rechner beim ISP
Same Host - IP Nachbarn und alle die sich auf einem Host tummeln
Google Trends - Abfrage nach Keys und deren Wertungen
Google Adwords - Abfrage nach Keys und Wertungen und natürlich den Preisen
Snedo - alte Domains günstig schiessen
Seo Optimierer - Content Online optimieren ( ECB )

Im Grunde war es das auch schon. Man wird jetzt den Ranking Check vermissen. Ich sage mal so, jeder der Ahnung hat, weiss wo er suchen muss. Sprich, man kommt mit seinen SEO Maßnahmen gleich im ersten Rutsch dahin wo schön ist ( 1-50 ) und wenn man sich da mal eben umschaut, wird man sich auch finden. Wenn nicht, hat man ggf was falsch gemacht und sollte nochmal seine SEO Künste grundlegend überdenken, könnte ggf. das falsche Hobby sein.

 

 



Firmen sind beim SEO eh besser...
Fragt man die vielen Leute die man laut tobend im Netz so findet, könnte man meinen, dem scheint nicht so zu sein. Viele kennen die Firma "An Tor". Die ist ja bundesweit auch für die lustigen Telefonaktionen und Aquirierungen von Neukunden bekannt. Im Grunde kann man sagen, kommt der SEO Experte mit einem schicken 5er BMW und im Armani Anzug, scheint zumindest die Firmenpolitik zu funktionieren. All das will bezahlt werden und das tut für gewöhnlich der Kunde.

Schaut man sich so Firmen mal genauer an, kann man sich den Finanzbedarf der da im Monat aufkommt eigentlich ganz gut hochrechnen. All das will bezahlt werden und da leidet ab dem Moment, wo Knete her "muss", die Qualität zumeist mit den plötzlich fallenden Preisen.

Ebenfalls meiner Meinung nach unseriös. Wenn der SEO plötzlich Rabatte gibt oder die hunderter purzeln wie an der Börse. Wer nicht weiss was seine Leistung wert ist, sucht sich besser einen anderen Job.  Ich will da nicht alle über einen Kamm ziehen, habe aber doch gerade in Cooperationen mit angeblichen SEO`s selber schlechte Erfahrungen gemacht. Hier bei mir laufen zu viele Jobs auf, also reicht man die durch, und was passiert, die Kunden werden abbarbiert. Genau das ist ja das SEO Gespenst vor dem alle Leute mit Recht Angst haben. Man kann ja nicht mal selber kontrollieren, ob das zugesagte auch eingehalten wird. Als Anfänger ist das schlicht russisch Roulette.

Weiter wage ich zu sagen, das gerade viele kleine Anbeiter gute Leistungen bringen können, einfach weil da noch kein Kostenapparat an den Nerven zehrt und weil die Jungs sich Zeit nehmen. Man sollte sich aber auch von denen nicht tot und zulabern lassen. Die einzigste Refferenz die zählt, ist die Seite vom SEO selber, mit Kunden als Refferenzen hausieren gehen, machen nur Vollidioten und Leute die sonst nix auf der Pfanne haben. Man tut das schlicht nicht, weil es Niemanden was angeht, wer SEO auf seine Seiten angewandt hat. Man spitzt nur die Konkurenz unnötig an und gibt ja sogar noch Schützenhilfe, denn die Leute suchen sich jetzt auch alle einen SEO und schon geht das Massaker los.

Wichtigstes Kriterium beim SEO. Auf den Bauch hören. Wenn man in den ersten Gesprächen schon so ein komisches Gefühl hat, besser die Finger weg lassen. Stimmt die Chemie nicht, geht das fast immer und mit Garantie in die Hose.

 

 



SEO Urls sind sowieso besser...
Definitiv NEIN. Mittlerweile kommt Google & CO auch prima mit jeder Art der Url zurecht, egal ob die nun aus Zahlen oder Namen bestehen. Früher war das mal eine Zeit lang so, dass Seo Urls, oder auch bekannt unter Mod_Rewrite wirkliche Vorteile brachte. Mittlerweile kompensiert fast jede Suchmaschine die Dummheit der Webseiten Betreiber. Die Spider wollen nunmal an die Inhalte und wenn die Webmaster die nicht freiwillig her geben, wird eben nen neues Script bei Google gestrickt.

SEO Urls sind an sich für Besucher und Kunden interessant. Wir alle haben das Bestreben uns wichtige Dinge merken zu wollen. Deshalb soll man ja auch einprägsame Domainnamen benutzen.
Auf das Ranking selber haben Domainnamen nur sekundär Einfluss. Man hat Keywords im Namen, aber auf der Seite muss schon zwingend das passieren, was der Name suggieriert.

Auf der einen Seite also völlig logisch, denn genau das tut ja jeder, der mit einer Webseite starten will. Man sucht sich den passenden Namen um man bleibt halbwegs bei dem, was man vorgibt der Welt mitteilen zu wollen. Hält man sich an die Roadmap kommt irgendwann mal der Erfolg, fast automatisch.

Ich glaube kaum dass sich Leute lange Urls, gleich welchem Formates merken werden. Wir haben ja schon Probleme uns die vielen Domainnamen die wir täglich aufsuchen zu merken. Wer merkt sich den ganzen Kram der danach kommt ? Ich tue das jedenfalls nicht. Gemeint war hier sicher sowas wie der "aha" Effekt, dieses, "kenn ich" hier war ich schon einmal. Das leitet sich aber mehr vom Design der Seite ab, man kann sich ein Bild meist einfacher merken als Namen und rein technisch gesehen, liegen die heutigen Software Web Anwendungen so gut und nahe beieinander, das die sich nicht wirklich viel tun. Schön und Wichtig ist und bleibt eine Funktion, jeder Seite eigene Metas zuweisen zu können, das ist Elementar wichtig. Auf der anderen Seite gibt es viel Software die erfolgreich jegliche Grundlogik des Web ignoriert. Software die die einfachsten Meta manipulationen nicht unterstützen, wenn ich keine Keys eingeben kann, kann man das knicken, denn Globale Settings wirken sich leider wirklich global auf alle Seiten aus, gut wie schlecht. Unser xt-Commerce Shop ist auch so eine Software, der man nachträglich erst beibringen muss, wie es richtig geht. Von Hause aus, geht das aus SEO Sicht jedenfalls erstmal in die Hose.

Mir selber liegen die unendlich vielen handgemachten Seiten. Jups, ich bin noch aus der alten Schule, alle Seiten zum Beispiel vom Ecombase Portal sind jede einzene handgemacht. Mittlerweile einige hundert und es werden immer mehr. Das ist der logische Schritt zur vollkommenen Selbstbestimmung.
Einfach von A-Z selber machen und man ist Herr seiner Daten und seines Erfolges. Übrigens, alles eine reine Übungssache, ich habe mir da anfangs auch die Finger mehrfach gebrochen bis ich eine Technik drauf hatte, die schnelles effizientes Arbeiten zulässt, aber wenn man das mal kann, dann kann man das.

 

 



Unique Content und schon ist man King....
Auch so ein Ding wo einem SEO das Blut in den Kop schiesst. Der hundsgemeine Webanwender neigt scheinbar darzu das Thema SEO in Fragmente zerlegen zu wollen. Entweder werden unmengen Links gesetzt und Backlinks ran geholt, oder man haut Unmengen Content in die armen Seiten, oder oder oder.

Dass es auf den Mix ankommt, scheint einfach nicht ankommen zu wollen. Man muss sich nur seiner Taktik bewußt sein. Entweder habe ich viel Content oder Daten in einer SQL und baue darum meine Webanwendung, oder ich habe eine Webanwendung und baue da meine Texte und Daten rein.

Content ist der Teil mit dem man gefunden wird. Dieser Content sollte sich aber irgendwo "festhalten" können, also brauchen wir einen Träger, damit Google versteht dass die Seite für Menschen ist und wir brauchen Content, damit Google versteht, dass hier viel passiert.

Das Ganze sollte im Idealfall im Gleichgewicht befindlich sein. Unmengen Text pro Seite erhöhen die Chance gefunden zu werden keinesfalls. Deswegen macht man ja thematische Bröckchen und versucht da auch konsequent beim Thema zu bleiben. Selbst die Backlinks zu Linkpartnern stören im Grunde schon das Gleichgewicht .- weil sie nicht sauber thematisch sind - und ja - also nicht so wie dieser lange Text. Der wurde aber auch nicht wegen Ranking geschrieben.

Beim Verstehn hilft vielleicht folgendes. 100 Leute sollen eine Aufgabe erledigen. Meinetwegen aus einem Holzklotz eine Statue schnitzen. Wenn man viel Glück hat, ist ein heimlicher Künstler dabei, der Rest der Leute wird Schrott produzieren, sei es dass die Proportionen nicht stimmen, sei es dass Details vergessen wurden, sei es das der Gesamteindruck nicht stimmt. Das kann man jetzt auf Töpfern, Verkaufen, Auto fahren oder was auch immer umlegen, man wird immer wenige haben die den Job sehr gut machen und viele bei denen es zum Überleben reicht, aber mehr auch nicht.

Gold, Diamanten, Uran, Geld, der Wert einer Ware ist stets abhängig, von der Menge der Verfügbarkeit. Je seltener etwas ist, je höher idr sein Wert. Und bei Google ist das System exact das selbe, je weniger etwas tun und das auch noch in einer Qualität, je höher ist dessen Wert. Der Wert muss sich nicht zwingend in einem guten PR wiederspiegeln, der basiert mehrheitlich auf einem technischen Vorgang.

Wenn ich Gold, Diamanten und Geld kombiniere, kommt etwas besonders hochwertiges zum Vorschein und genau darum geht es im Internet.

Der Mensch, der faule Hund neigt ja mangels hochmotivierter Temperamentsausbrüche dazu, den bequeemen Weg gehen zu wollen. Die Leute erahnen schon dass sie das nicht richtig machen, nicht 100% geben, aber sie sagen sich, "die anderen ja auch." Und genau dieses Vergleichsdenken ist dasm was den Erfolg am meisten behindert. Der Mensch macht gewohnheitsmäßig eigentlich immer gerne erstmal alles falsch, einfach weil es so schön einfach geht, Cut`n Past, hier geklaut, da ne Anleihe, alles bischen umändern und fertig. Im Grunde kommt da immer und immer wieder, die noch schlechtere Kopie einer schlechten Kopie heraus.

Der gleiche Mensch ist aber plötzlich eine EGO Sau die klagt, tritt spuckt und sich sehrwohl zu erwehren weiss, wenn er plötzlich derjenige ist, wo sich die Anderen, diejenigen die neu kommen, dann bedienen. So triggert sich dieser Teil vom Netz ständig selber .- man ist mehr damit beschäftigt Dinge zu verwalten statt zu gestalten und neue Dinge zu erstellen. Später werden die selben Menschen dann mit der Zeit souveräner. Sie wissen ganz genau, dass man sich am Rest nicht stören darf und sein Ding einfach durchziehen muss. Trittbrettfahrer und Nachahmer wird es immer geben. Das wird man im Netz auch nie wieder abstellen können. Sobald Jemand eine gute Idee hat, sind 100 Leute da, die mit ner Kopie um die Ecken kommen. Das Einzigste was hilft, nicht dran stören und konsequent den Weg gehen.

Beim Content spiegelt sich die Unlust und die Grundhaltung am Besten wieder. Hier kann man ganz deutlich sehen, ob sich Jemand Mühe gegeben hat, ob er darüber nachgedacht hat, was er da tut, wozu das dienen soll und ob das Puzzle Stück dann später nahtlos passt oder mit dem 5 Kilo Hammer eingefügt werden muss - passend gemacht sozusagen. Jedes einzelne Teil vom Webauftritt ist wichtig, denn jedes Teil steht in direkten Abhängigkeiten zu allen anderen Teilen. Mal mehr, mal weniger, aber sie tun es nunmal.  Aus dem Grunde brauchen gute SEO`s auch nur 3 Minuten um sich darüber klar zu werden, mit was für eine Art Kunde man es da gerade zu tun bekommt. Jemand der an seine Grenzen stößt und alles mögliche bereits selber getan hat, da ist die Basis meist sehr gut, oder ob man den klassischen Kunden hat, alles zusammen geklatscht, alles lustlos, hirnlos, sinnlos, sieht meist toll aus aber entbehrt jeder Grundlogik.

Hier hat man das wichtigste Kriterium was den Preis betrifft. Der mit der Basis kommt weit schneller zum Ziel und vor allem günstiger, als derjenige, wo man im Grunde erstmal eine Basis schaffen muss - das hält auf, das dauert und das kostet Zeit und Geld.

Die Frage ist also - stelle ich mein Haus auf eine Bodenplatte, so wie alle guten Häuser, oder lege ich vier Holzklötze da hin und baue jetzt mal fix 8 Etagen da drauf ? Wie hoch und gut eine Webseite werden kann, hängt schlicht von der geleisteten und vorhandenen Basis Arbeit ab. Taugt die nix, fällt das Haus bei jeder Kleinigkeit um, sei es Wind, Regen, unstabiler Boden.

Es hört sich sicher immer wieder wie abgedroschene Sprüche an, aber dem ist nicht so. Jeder SEO der einen Funken Berufsehre hat wird immer versuchen das Maximum für den Kunden heraus zu holen, aber Experimente macht kein SEO, jedenfalls keiner den ich kenne.

SEO NEWS FAKTEN LÜGEN HILFEN - Teil 2

 

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