FPV Fliegen: wie hoch ist eigentlich hoch ? METAR & CO
FPV Fliegen: wie hoch ist eigentlich hoch ? Immer wieder kommt es im Internet zu spannenden bis ausfallenden Debatten über die tatsächliche Flughöhe beim RC Modellbau Fligen und den entsprechenden Flugzeugen. In dem Fall, also dem Bild oben kann ich zB verbindlich sagen, die Windräder links, sind bis Kanzel 160 Meter und mit hohem Windrad nach oben nochmal + 90 Meter, also 250 Meter hoch.

Als nächstes schauen wir uns mal eine Reihe Bilder an, die FPV und wichtige Daten beinhalten, so zum Beispiel Richtung, Höhe, Weite und Geschwindigkeit. Hier als erstes FPV Bild, 320 Meter Höhe und 4940 Meter vom Startpunkt entfernt.

Zwischen dem ersten und zweiten Bild liegen nicht mal 100 Meter mehr Höhe.

Auf FPV 600 Meter könnte man an sich nicht mal genau sagen, sind das 300, 500, oder 800 Meter. Einzig der weite Horizont, also die Sichtweite ist ein Indiz, die Objekte am Boden kann man nur schlecht zur Berechnung der Flughöhe heranziehen, denn je nach Kamera und Aufnahme.-Winkel, sieht das oft ziemlich gleich aus.

So macht das Bild auf FPV 870 Metern den fast selben Eindruck, wie das vorherige, auf FPV 625 Meter.

FPV auf 1200 Meter. Immerhin gut 350 Meter höher als das vorherige Bild !

FPV auf 1350 Meter

Und FPV auf 1450 Metern. ( 1421 ).
Wie bereits gesagt. Kamera, Aufnahmewinkel, Art des Objektiv, Brennweite, feste Brennweite, Kunststoff oder Glas Linse, Kälte, Wärme, alles spielt bei der Bild-Optik später eine große Rolle.
Zwischen den einzelnen Bildern und der tatsächlichen Höhe liegen Welten. Man muss erstmal mit seinem Flieger da rauf kommen. Auf 500 Metern ist ein 1.40 Meter Flugzeug nur noch so groß, als wenn man eine Zündholz Schachtel am ausgestreckten Arm Richtung Himmel hält, und davon die Hälfte. Fluglage erkennen sehr schwer ( jedenfalls von unten ).
Alles über 500 Meter aufwärts nach oben kann eigentlich nur noch mit einem FPV System geflogen werden ( ausser man fliegt ne 747 in 1:1 oder sowas ), weil die RC Flugzeuge einfach zu klein werden und man die Fluglage und die Richtung kaum noch erkennen kann, Richtung vielleich noch so eben, aber keineswegs, ob man nach oben, unten, links oder rechts fliegt.
FPV (Abkürzung für engl. first person view, frei übersetzt ‚Sicht aus der Ich-Perspektive‘), auch Kameraflug oder Immersionsflug, bezeichnet eine Variante des Flug-RC-Modellbaus, bei der Hobby-Piloten ihr Flugmodell mittels Kameratechnik aus der Perspektive des Fluggeräts, wie aus der Sicht eines Piloten fliegen.
PASSIVES FPV – Bei dieser Variante wird am Flugzeug eine Kamera installiert, die auf einem Datenspeicher einen Film aufnimmt. So kann man sich den Flug nach der Landung aus der Ich-Perspektive anschauen. Der technische Aufwand für passives FPV ist sehr überschaubar, denn es wird lediglich eine Kamera benötigt, welche die Videosequenzen speichert. Durch die Entwicklung der Überwachungstechnik ist eine große Auswahl immer kleinerer Kameras und Signalkomponenten verfügbar, die wenig Platz im Modellflugzeug benötigen und sowohl geringes Gewicht als auch niedrigen Energieverbrauch aufweisen.
AKTIVES FPV – Die Ich-Perspektive (FPV) wird hier durch eine (zumeist im Cockpit des RC-Modells eingebaute) Kamera erreicht. Die Signale der Bordkamera werden über einen Sender an einen Empfänger zum RC-Piloten gesendet. Hier wird das Signal wieder umgewandelt und die Bilder der Flugzeugkamera in Echtzeit auf einem Bildschirm (beispielsweise Laptop oder Videobrille) dargestellt. Die Übertragung ist fast immer analog und findet so schnell statt, dass eine Verzögerung für den Piloten nicht wahrnehmbar ist. So entsteht der Eindruck, selbst als Pilot im Flugzeug zu sitzen; man steuert das Flugzeug direkt. Als Verfeinerung werden schwenkbare Kameras eingesetzt, die z.T. direkt über die Kopfbewegungen des Piloten gesteuert werden, so dass die Immersion noch vollständiger wird.
Beim aktiven FPV werden folgende Komponenten benötigt:
- FPV-Kamera: Bei der Wahl der FPV-Kamera ist darauf zu achten, dass das Bild der Kamera mit den Flugbedingungen gut arbeiten kann. Hier haben sich bestimmte Analogkameras aus dem Überwachungskamera-Bereich bewährt. Dabei eignen sich CCD-Kameras aufgrund ihres schnelleren Helligkeitsausgleichs besser für das FPV-Hobby als solche mit CMOS-Sensoren.
- Videosender im Flugzeug und Videoempfänger am Boden: Bei der Auswahl von Videosender und -empfänger ist auf die Reichweite der Übertragung des Videosignals zu achten, da sie den möglichen Entfernungsradius des Kameraflugzeugs vom Piloten bestimmt. Die Übertragung erfolgt nach heutigem Stand der Technik fast immer analog. Die Reichweite von analogen Videosendern wird in Deutschland und Österreich durch die zugelassene Leistung von 10 mW für 2,4-GHz-Anlagen und 25 mW für 5,8-GHz-Anlagen[1] begrenzt. Genauso maßgeblich wie die Funkreichweite ist die Wahl der Antennen. Richtantennen können die Reichweite signifikant vergrößern.
- Bildschirm (z. B. Laptop oder Videobrille): Wichtig bei Bildschirmen ist eine geringe Latenz (besonders bei Laptops problematisch) und eine hohe Toleranz gegen Rauschen (kein Bluescreen). Es empfiehlt sich jedoch eine Videobrille.
| Höhe über GND | Luftfahrzeuge |
|---|---|
| 0 m bis 100 m | Vögel, Drachen |
| 150 m bis 1500 m | Luftsportgeräte, Hängegleiter, Gleitschirme, Heißluftballone, Hubschrauber |
| 1500 m bis 3000 m | Kleinflugzeuge im Reiseflug, Segelflieger im Streckenflug, Verkehrsflugzeuge in Warteschleifen zum Landeanflug |
| 3000 m bis 5000 m | Absprung von Fallschirmspringern (üblicherweise 4000 m), Geschäftsflugverkehr, manche Zugvögel |
| 10000 m bis 15000 m | Verkehrsflugzeuge im Reiseflug (FL 300 bis FL 450) |
Der Wolkenhöhenmesser ist ein Gerät, welches auf Flugplätzen eingesetzt wird, um die Wolkenuntergrenze zu messen.
Die gewonnenen Daten dienen dem Wetterbeobachter zum Erstellen des aktuellen Platzwetters. Diese Informationen werden der Flugverkehrskontrollstelle zur Verfügung gestellt, die ihrerseits startende und anfliegende Luftfahrzeuge über die gemessenen Wolkenuntergrenze informieren kann. Damit erhalten die Piloten einen Hinweis, ab welcher Höhe ein Eintritt in die Wolken bzw. Erdsicht zu erwarten ist.
METAR ist eine standardisierte Meldung in Kurzform, die die Wetterbeobachtung eines einzelnen Flughafens wiedergibt.
Ursprünglich war METAR die Abkürzung für franz. Message d’observation météorologique régulière pour l’aviation bzw. MÉTéorologique Aviation Régulière. Im Englischen sind die Formulierungen METeorological Aerodrome Report, Aviation Routine Weather Report oder auch Meteorological Aviation Routine Weather Report gebräuchlich.
Ein METAR enthält in jedem Fall den ICAO-Code des Flughafens, der diesen METAR erstellt hat, und den Beobachtungszeitpunkt. Zusätzlich können Windrichtung, Sichtweite, Temperatur, Luftdruck, Wolkenformation und andere Informationen enthalten sein.
Die einzelnen Gruppen besitzen dabei folgende Bedeutung:
- EDDS = Flughafenkennung, hier Flughafen Stuttgart
- 081620Z = Beobachtungszeitpunkt (08. des Monats, um 16:20 UTC also 17:20 MEZ bzw. 18:20 MESZ)
- 29010KT = Windrichtung bezogen auf geografisch Nord (290°, also WNW) und -geschwindigkeit (10 kn)
- 9999 = Sichtweite am Boden in m (hier also 10 km oder mehr) → Nicht zu verwechseln mit Pistensichtweite (RVR)!
- FEW040TCU = Bewölkung: Stärke (FEW = 1 bis 2 Achtel), Höhe der Wolkenuntergrenze (4.000 Fuß über Grund) und Art der Bewölkung (TCU = towering cumulus)
- 09/M03 = Temperatur (9 °C) und Taupunkt (M steht für negative Werte, also -3 °C)
- Q1012 = QNH von 1012 hPa, also der am Platz herrschende Luftdruck nach der Standardatmosphäre reduziert auf Meereshöhe beträgt 1012 Hektopascal
- NOSIG = (“no significant change”) Vorhersage für die nächsten zwei Stunden
Die Höhe der Wolkenuntergrenze wird in Fuß über Grund übermittelt. Die Bewölkung ist so codiert:
| Abkürzung | Komplette Bezeichnung | Erläuterung |
|---|---|---|
| NSC | Nil Significant Cloud | Keine Bewölkung unterhalb 5000 ft bzw. unter Sektormindesthöhe / keine CB / keine TCU / wolkenlos, falls nicht Bedingungen für CAVOK gegeben sind [SKC, Sky Clear wurde abgeschafft / Die Angabe NCD, no clouds detected, keine Wolke registriert bzw. keine Wolkenhöhen gemessen erfolgt nur bei automatischen Stationen] |
| FEW | Few | 1 bis 2 Achtel |
| SCT | Scattered | 3 bis 4 Achtel |
| BKN | Broken | 5 bis 7 Achtel |
| OVC | Overcast | 8 Achtel (Himmel bedeckt) |
Weitere gängige Abkürzungen für den Bewölkungszustand sind:
| Abkürzung | Komplette Bezeichnung | Erläuterung |
|---|---|---|
| CLR | Clear | 0 Achtel Wolken unter 12000 feet (Messung durch automatische Stationen) |
| NSC | Nil Significant Cloud | Nur Wolken in oder über 5000 Fuß (ft), keine Gewitterwolken (CB, TCU) |
| CAVOK | Clouds and Visibility OK |
|
Die Wolkenart kann bei Bedarf ergänzt werden:
| Abkürzung | Erläuterung |
|---|---|
| TCU | Towering Cumulus |
| CB | Cumulonimbus |
Aktuelle METAR-Wetterinformationen
METAR EDLH 112100Z AUTO 07003KT CAVOK 15/10 Q1020=
Welche Informationen enthält ein METAR?
Der METAR Wetter Text beginnt erst einmal mit METAR oder SPECT. SPECI = Special Weather Report - der ausgegeben wird, wenn zwischen zwei METAR’s signifikante Wetteränderungen auftreten.
Dann folgt die Bezeichnung der Stelle, die das METAR herausgegeben hat, in unserem Fall ist das EDLH für den Flugplatz Hamm-Lippewiesen. Das ist der sog. ICAO-Code, der auf der Welt einmalig ist und den jeder Flugplatz individuell hat.
Als nächstes folgt die Ausgabezeit, z.B. 231130Z. Das METAR wurde also am 23. Tag des Monats um 1130 Uhr Zulu-Zeit, was auch der UTC-Zeit, also der koordinierten Weltzeit, entspricht, generiert.
Dann folgen durchschnittliche Windrichtung und -stärke, z.B. 27011KT, was Wind aus 270° mit 11 Knoten entspricht. Sollte der Wind aus unterschiedlichen Richtungen kommen, folgt ggf. noch ein weiterer Zeichenblock, etwa im Format 250V300, was die Windrichtung von 250° bis 300° variieren lässt.
Danach wird die Horizontalsicht angegeben, wobei z.B. 4000 für 4 km Sicht steht, 9999 aber für alles über 10 km.
Anschließend folgt die Bewölkung, z.B. FEW040. Das bedeutet, dass ein bis zwei Achtel (FEW) des Himmels mit Wolken bedeckt sind und sich die Hauptwolkenuntergrenze bei 4000 ft (Fuss) Höhe befindet. Möglich sind außerdem SCT (drei bis vier Achtel), BKN (fünf bis sieben Achtel), OVC (acht Achtel, bedeckt) und NSC (no significant clouds, keine relevante Bewölkung unterhalb 5000 Fuss).
Quelle: Flugplatz Hamm:
1 Fuß = 30,48 cm
100 : 30,48 = 3,2808399
100cm : 30,48 = 3,28 Fuss Höhe – 1 Meter = 3,3 Fuss aufgerundet
Wenn die Wolkendecke als bei 5000 Fuss Höhe liegt
5000 : 3,3 = 1 515,15152
haben wir eine Wolkenhöhen Angabe von 1515 Metern, also eigentlich ganz einfach.
Einfacher, aber grob genau, Fuss Angabe :3 und Fall erledigt, dann hat man die grobe Meter Angabe zur Wolkendecken Höhe ( Unterseite ) aufgrund der Daten vom Flugplatz.
METAR DORTMUND: http://www.allmetsat.com/de/metar-taf/deutschland.php?icao=EDLW
| Neuester Wetterbericht von vor 1 Stunde und 41 Minuten, um 19:50 UTC |
| Wind ruhig |
| Temperatur 15°C |
| Luftfeuchtigkeit 67% |
| Luftdruck 1020 hPa |
| Sichtweite 10 km oder mehr |
| keine Wolken unter 1500 m und keine Kumulonimbus oder Gewitterwolken |
METAR: EDLW 111950Z 00000KT CAVOK 15/09 Q1020
short-TAF: verfallen (18538 Stunden)
long-TAF: EDLW 112055Z 1120/1218 CNL

Deutsche METAR Wetterdaten bekommt man hier – einfach mit der Mouse auf einen der Punkte zeigen !
Quellen.: Youtube, Wikipedia, Flughafen Hamm, Allmetsat, ecombase
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