Blog mit Kimble-Dokumentation nach drei einstweiligen Verfügungen geschlossen
Blog mit Kimble-Dokumentation nach drei einstweiligen Verfügungen geschlossen

Der Kölner Journalist Torsten Kleinz betrieb früher einen Blog über den Megaupload-Gründer Kim “Dotcom” Schmitz. Unter anderem wegen drei einstweiligen Verfügungen, die Schmitz bei drei unterschiedlichen Landgerichten erliess, hat Kleinz nun seinen Blog geschlossen. Offenbar ist nicht jeder Freiheitskämpfer dazu bereit, auch Dritten ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu gewähren.
Für sich nimmt Kim Schmitz das Recht in Anspruch, frei über andere zu reden und neuerdings auch zu singen. Torsten Kleinz, freier Journalist bei Focus Online, taz, heise online und anderen Online-Portalen, wurde von den Anwälten von Schmitz mit insgesamt drei einstweiligen Verfügungen an drei unterschiedlichen Landgerichten bedacht. Laut der Forderungen der Juristen der gegnerischen Seite sollte dem Kölner Journalisten “so ziemlich alles verboten werden.” Man versuchte ihm sogar zu untersagen, Vorstrafen oder den Konkurs eines Unternehmens in seiner Berichterstattung zu erwähnen. Kleinz vermerkt auf seinem Notizblog: “Warum dafür drei verschiedene Gerichte bemüht wurden? Die einzige Erklärung, die mir plausibel erscheint: Ich sollte mit möglichst vielen Kosten und Prozessrisiken konfrontiert werden. Solche Rechtstreitigkeiten können schnell fünfstellige Beträge verschlingen. Selbst im Siegesfall waren die Aussichten, meine Anwaltskosten erstattet zu bekommen, gering.” ( Quelle Gulli.com )
Naja, wieder so ne Nummer zwischen ziemlich lachhaft und absurd grausig. Auf der einen Seite sind sie alle dem Dicken in die Rosette gekrochen so lange sie ihre Raubkopien auf Megaupload verstecken konnten, Kim Kong hat die Millionen gescheffelt und versucht ordentlich Fuß zu fassen. Da stellt sich Assange weit weniger sensibel und geschickt an.
Vorstrafen ? Wir haben mittlerweile nen ganzen Sack voll vorbestrafter Fachidioten. Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl ist und bleibt da mein heimlicher Favorit. Geflolgt von allerlei falschen Doktoren, Professoren, Akademikern, Prügelprinzen, bis zu Rotlicht Baronen. Wo sollte also das Problem liegen, seine alte Insolvenz und ein paar Vorstrafen aus alten Tagen in den Lebenslauf zu schreiben, wo es doch eh alle wissen, es hat sie auch alle nicht abgehalten mit Kim Schmitz Geschäfte zu machen – so lange die Kohle stimmt, ist die Welt doch im Business voll okay.
Die vernünftigen Menschen, davon gibt es eben auch 50%, genau wie wie unvernünftigen die mit DDos, Bullshit und Anon Hostings ihren Freiheitsdran ausleben, sollten da an sich auch gleich mal eine Sammelaktion machen. An ein paar Tausendern sollte es doch nicht scheitern, der Wahrheit Vorschub zu leisten, den Luxus sollte man sich immer leisten !
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